Wenn zwei Gymnasien gemeinsame Sache machen, verspricht das oft Großes. Am Abend des 1. April 2026 wurde dieses Versprechen eingelöst: In der frisch renovierten Aula des Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums (MLK) feierte die Gemeinschaftsproduktion „Szenenwechsel“ ihre Premiere mit circa 100 Schülerinnen und Schülern des Fachbereichs Darstellendes Spiel vom MLK und dem Albert-Einstein-Gymnasium (AEG).
Vor rund 350 Gästen – darunter stolze Eltern, Geschwister und Lehrer – entfalteten die Jugendlichen ein Programm aus facettenreichen Kurzbeiträgen. Dabei schonten sie weder sich noch das Publikum. Die Themenwahl zeugte von einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit der Gegenwart: Sucht und digitale Abhängigkeit, Identität, gesellschaftliche Rollen- und Körperbilder.
Die Begeisterung im Saal war greifbar. Für viele Schüler war es das erste Mal, ihr im Unterricht erlerntes Handwerk auf einer „echten“ großen Bühne zu präsentieren. „Es ist eine unglaubliche Erfahrung, die Energie des Publikums so direkt zu spüren“, verriet eine Mitwirkende nach der Vorstellung.
Auch in den Pausen wurde Gemeinschaft großgeschrieben.
Der diesjärige Abschlussjahrgang übernahm das Catering und versorgte die Gäste mit Snacks und Getränken. Die Einnahmen fließen direkt in die Kasse für den anstehenden Abiball, was dem Abend eine zusätzliche solidarische Note verlieh.
Mit dem „Szenenwechsel“ haben das AEG und das MLK bewiesen, dass die Schulkultur lebendig ist. Die renovierte Aula hat ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden – und die jungen Talente wohl eine Erinnerung fürs Leben gewonnen.











