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Das MINT-Camp: Bericht und Fazit


MINToring Experimentier-Camp in Berlin, 5. bis 8. November 2009,

von Rafael Hartmann

Abfahrt für das unter uns MINT-Teilnehmern mit Vorfreude erwartete Experimentiercamp war morgens am Donnerstag den 5. November. Wir würden Hin- und Rückweg gänzlich mit dem Zug zurücklegen, was allerdings, da wir einen Großteil des Weges per ICE zurücklegten, bequemer und angenehmer war als ich es mir vorgestellt hatte, wenn die Fahrt auch lange dauerte. Von Saarbrücken ging es mit dem Regionalexpress über Mannheim, wo wir in den Inter-City-Express umstiegen, der direkt bis nach Berlin Ost fuhr. Nach einem kurzen Fußmarsch in unserem Hostel in Berlin-Kreuzberg angekommen blieb uns etwas Zeit bis die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SdW), die Organisator der Reise und Veranstalter des MINToring Programms ist zu einem Empfang im Energieforum lud. Ich war sehr beeindruckt von diesem prestigeträchtigen Gebäude, das trotz der Anwesenheit von mehreren hundert MINT-Schülern aller Projektstandorte nicht annähernd gefüllt war. Nach einer Rede von Seiten der SdW, die die Berlinreise in den Kontext des MINT-Programmes einordnete und die Umstände sowie einige Organisatorische Aspekte des Experimentiercamps thematisierte war das abendliche Buffet eröffnet, mit dem der Tag endete.
Wie wir aus den am Vorabend erhaltenen Unterlagen entnommen hatten, war die Nacht eher kurz: Die teils großen Entfernungen zwischen Hostel und den Standorte unserer naturwissenschaftlicher Praktika erforderten lange Bus- beziehungsweise Bahnfahrten, sodass ich gegen sechs Uhr früh unsanft durch meinen Wecker aus meinem Bett geklingelt wurde. Eine Tasse Kaffe machte aber alle negativen Gedanken meinerseits zunichte und nach einer knappen Stunde Busfahrt zur Freien Universität Berlin machte ich mich gut gelaunt an die Arbeit. Diese behandelte in meinem Fall Praktisches zu chemisch-physikalischen Aspekten der Nanotechnologie, für viele andere MINT-Kommilitonen bedeutete das wissenschaftliche Praktika von Bierbrauereikunde bis Luft- und Raumfahrttechnologie. Wie am folgenden Tag aßen wir später an der Universität zu Mittag und wurden nach getaner Arbeit am frühen Abend in einige Stunden der Freizeit in der Großstadt entlassen. Die betreuenden Lehrer waren diesbezüglich fast ausnahmslos sehr liberal eingestellt: Der freien Gestaltung des Abends war lediglich mit einer festgelegten Ankunft in unseren Zimmern um Mitternacht eine Grenze gesetzt. Natürlich nutzten wir diese Freizeit auch aus.
Der nächste Morgen war praktisch mit dem vorhergegangenen identisch. Wieder auf dem Campus der FU angekommen führten meine Praktikumspartner und ich die wissenschaftliche Arbeit zu Ende: Wir hatten an den beiden Tagen die Stabilität verschiedenbindiger, in der Nanotechnologie relevanter, chemischer Stoffe analysiert, Gold-Liganden in Nanometergröße in Wasser „gelöst“ und einiges über die Funktionsweise eines Elektronenrastermikroskops erfahren, welches wir letztlich auch benutzen durften. Dabei wurden wir von einem sehr kompetenten Team von Masterstudenten betreut, die ihre Begeisterung für die Materie verbreiten konnten. Außerdem wurden uns die Ergebnisse einiger neurophysiologischer Experimente, die eine andere Gruppe von MINT-Schülern im Nebenlabor absolviert hatte präsentiert. Den vorletzten Abend der Berlinreise verbrachten wir dann mit der freizeitlichen „Erkundung“ der sogenannten „Bierbörse“…
Am Morgen des Tages unserer Rückfahrt hörten wir einen abschließenden Vortrag von Vertretern der SdW, sowie einen zum Thema der Selbstmotivation mit beinahe philosophischem Unterton. Letztlich folgten eine Miniatur-Infomesse verschiedener Institutionen, die Stipendien ausstellen, und das Mittagessen, wonach wir die Heimfahrt antraten: Nach einigen Stunden im ICE und schließlich im Regionalexpress waren wir schließlich erschöpft in Saarbrücken angekommen.
Fazit: Die wissenschaftlichen Inhalte waren sehr gelungen und interesseweckend vermittelt worden, wobei nach getaner Arbeit immer noch Zeit blieb das nächtliche Berlin zu erkunden (mindestens letzteres habe ich auf ähnlichen Fahrten anderer Institutionen selten erlebt). Mir wird Berlin durchweg positiv in Erinnerung bleiben.

Rafael Hartmann

Einige Bilder
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