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Zusatzaufgabe für den Spanischunterricht


Verfasse einen Text (mindestens eine ¾ Seite) über das Entstehen literarischer Werke als Nebenbeschäftigung im Unterricht.

Das Entstehen literarischer Werke als Nebenbeschäftigung im Unterricht ist weit verbreitet bei Schülern, hauptsächlich bei Lernenden weiblichen Geschlechts. Für viele Lehrer ist dies ein großes Ärgernis; sie behaupten, es sei ein Zeichen für Unaufmerksamkeit, Desinteresse und Unlust am Unterricht mitzuwirken; jedoch lassen sie die Vorteile dieser Nebenbeschäftigung völlig außer Acht.

Wenn man während des Unterrichts noch literarische Werke verfasst, heißt dies nicht zwangsläufig, dass man den Unterricht nicht verfolgt. Gerade bei Frauen ist die Multitasking-Fähigkeit sehr gut ausgebildet und es ist keine Schwierigkeit für diese, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen bzw. zu erfassen.

Außerdem fördert diese Nebenbeschäftigung eindeutig die Sprache. Das Vorurteil, dass Jugendliche untereinander in einer grammatikalisch falschen Sprache kommunizieren, ist bei solchen, die sich auf ihre Reifeprüfung vorbereiten und eine hohe Bildung und Intelligenz besitzen, leicht zu widerlegen. Gymnasiasten, wie wir es sind, achten auch bei schriftlichen Gesprächen mit Gleichaltrigen auf grammatikalische Richtigkeit, Rechtschreibung und eine vielseitige Sprache. Dazu kommt, dass Kommunikation notwendig ist, um den eigenen Charakter zu entwickeln, und da Schule einen großen Teil des Tages in Anspruch nimmt, ist es kein Wunder, wenn dies im Unterricht passiert.

Leider nehmen viele Ausbilder das Verfassen solcher Werke in ihrem Unterricht als persönliche Beleidigung wahr, obwohl die meisten Schüler eher darauf aus sind, ihre Intelligenz zu fördern. Es ist ein großes Laster, dass viele Lehrer die Nützlichkeit einiger verbotener Tätigkeiten übersehen. Man sieht dies deutlich an dem Verbot, Kaugummi während des Unterrichts zu kauen, obwohl dies nachweislich die Konzentration fördert, oder an dem Verbot, Mützen zu tragen, was notwendig ist, um die eigene freie Persönlichkeit zu entfalten.

Anmerkung:
Ich bitte darum, diesen Text nicht auf inhaltliche Richtigkeit zu überprüfen. Er enthält einige Übertreibungen und Vermutungen, die sich nur schwer nachweisen lassen.

Franziska Bernstein, Abiturientin 2009
Otto Hahn-Gymnasium
Landwehrplatz 3
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