Vielleicht doch lieber Architekt?
Speed-Dating: Eine besondere Berufsberatung am OHG

Von klein auf bekommen wir eine „berufliche“ Richtung gezeigt. Wir fangen an mit dem Kindergarten, danach gehen wir auf die Grundschule und je nachdem wie gut die schulischen Leistungen sind, müssen wir uns nur zwischen Gymnasium und Gemeinschaftsschule entscheiden. Das heißt, wir haben immer eine gewisse Richtung in unserem Leben mit begrenzten Wahlmöglichkeiten, aber nach dem Abitur verändert sich das schlagartig. Wir haben viele Auswahlmöglichkeiten: Auslandsjahr, Studium, Berufsausbildung, Freiwilligenjahr, direkter Berufseinstieg oder Praktikum.

Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten organisiert Frau Blum alle zwei Jahre das sogenannte „Speed-Dating“. Hier bekommt man als Schüler die Möglichkeit, aus 30 verschiedenen Berufen 6 näher kennen zu lernen und sich in 6 Runden von je 15 Minuten mit Personen, meistens Eltern, aber manchmal auch Vertretern verschiedener Institutionen aus dieser Fachrichtung in Fünfergruppen zu unterhalten. Somit ermöglichte man uns erstmals, sowohl Fragen zu stellen, als auch ein Bild davon zu erhalten, ob der Bereich zu einem passt.

Das Besondere daran war, dass es wirklich viele Fachrichtungen gab, aus denen man frei wählen konnte. Man konnte anfangen mit Psychologie und sich über das Studium informieren und in der nächsten Runde über eine Ausbildung als Versicherungskaufmann instruiert werden. Hierbei war es förderlich, dass wir alle möglichen Fragen stellen konnten. Man konnte sowohl Persönliches fragen, wie z.B. „Wieso haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?“ als auch Berufliches wie „Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?“ oder „Welche Qualifikationen muss ich haben?“ stellen und diese wurden immer präzise beantwortet.

Außer Eltern kamen noch eine Berufsberaterin, Studienberaterin der Universität des Saarlandes und eine Beraterin des Bundesfreiwilligendienstes. Dies bot nochmal die Möglichkeit, sich mit Menschen zu unterhalten, die jeden Tag Jugendliche beraten und eine objektive Perspektive haben.

Zuerst wirkte der Gedanke samstags in die Schule zu gehen eher abschreckend, aber spätestens nach der ersten Runde wurde sehr schnell klar, wie nützlich und hilfreich die Veranstaltung für die Zukunft ist. Abschließend war es ein sehr gelungener Tag, an dem man sehr viel lernen konnte und sich mit seinen Plänen für späterhin auseinandersetzen konnte.

Weiterhin möchte ich den Eltern dafür danken, dass sie sich Zeit genommen haben, uns ihren Beruf näher zu bringen, unsere Fragen zu beantworten und uns verschiedene „Richtungen“ zu zeigen.

 

Tamara Urig aus der Klassenstufe 11


Schülerbetriebspraktikum am OHG

Betriebspraktikum am OHG

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 des Otto-Hahn-Gymnasiums nehmen alle an einem Betriebspraktikum teil. Dies ist ein bewährter Weg, um ihnen Einsicht in das Arbeits- und Berufsleben zu bieten und sie auch bei ihrer Berufswahl nach dem angestrebten Abitur zu unterstützen. Das Praktikum ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend und findet in den beiden letzten Unterrichtswochen vor den Sommerferien statt. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Der Zeitpunkt ist günstig gewählt, da die Schüler sich unmittelbar vor dem Übergang in die Oberstufe befinden, jedoch erst ein Jahr später ihre Kurse wählen müssen. So können Berufsinteressen ausgelotet, bestätigt oder auch verworfen werden (auch dies ist positiv zu sehen!).
  • Zu diesem Zeitpunkt verpassen die Schülerinnen und Schüler keine klassenarbeitsvorbereitenden Unterrichtsstunden mehr.
  • Der Zeitraum von zwei Wochen hat sich als sinnvoll erwiesen, um ein Gespür für den Zeitrhythmus der Arbeitswelt zu bekommen.
  • Manche Schüler sind so begeistert von ihrem Praktikumsplatz, dass sie ggf. nach Absprache mit dem Betrieb die Sommerferien nutzen können, um das Praktikum zu verlängern.

Durch Informationsveranstaltungen wie dem Besuch des Berufsinformationszentrums Saarbrücken oder Berichten von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 über ihre Praktikumserfahrungen bekommen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 Tipps und Anregungen bezüglich der Bewerbung um einen Praktikumsplatz.

Zudem stehe auch ich als Betreuerin des Berufspraktikums für die Mittelstufe gerne beratend zur Verfügung.

Wir danken den Betrieben für die Bereitstellung der Praktikumsplätze.


Annika Winckel

(Koordinatorin Mittelstufe und Betriebspraktikum)


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Hier sind alle grundständigen Studiengänge sowie konsekutiven Master an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland aufgeführt. Die Informationen werden fortlaufend überprüft und von den zuständigen Bildungsministerien der Länder überprüft.