Vielleicht doch lieber Architekt?
Speed-Dating: Eine besondere Berufsberatung am OHG

Von klein auf bekommen wir eine „berufliche“ Richtung gezeigt. Wir fangen an mit dem Kindergarten, danach gehen wir auf die Grundschule und je nachdem wie gut die schulischen Leistungen sind, müssen wir uns nur zwischen Gymnasium und Gemeinschaftsschule entscheiden. Das heißt, wir haben immer eine gewisse Richtung in unserem Leben mit begrenzten Wahlmöglichkeiten, aber nach dem Abitur verändert sich das schlagartig. Wir haben viele Auswahlmöglichkeiten: Auslandsjahr, Studium, Berufsausbildung, Freiwilligenjahr, direkter Berufseinstieg oder Praktikum.

Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten organisiert Frau Blum alle zwei Jahre das sogenannte „Speed-Dating“. Hier bekommt man als Schüler die Möglichkeit, aus 30 verschiedenen Berufen 6 näher kennen zu lernen und sich in 6 Runden von je 15 Minuten mit Personen, meistens Eltern, aber manchmal auch Vertretern verschiedener Institutionen aus dieser Fachrichtung in Fünfergruppen zu unterhalten. Somit ermöglichte man uns erstmals, sowohl Fragen zu stellen, als auch ein Bild davon zu erhalten, ob der Bereich zu einem passt.

Das Besondere daran war, dass es wirklich viele Fachrichtungen gab, aus denen man frei wählen konnte. Man konnte anfangen mit Psychologie und sich über das Studium informieren und in der nächsten Runde über eine Ausbildung als Versicherungskaufmann instruiert werden. Hierbei war es förderlich, dass wir alle möglichen Fragen stellen konnten. Man konnte sowohl Persönliches fragen, wie z.B. „Wieso haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?“ als auch Berufliches wie „Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?“ oder „Welche Qualifikationen muss ich haben?“ stellen und diese wurden immer präzise beantwortet. undefinedWeiterlesen

Polizei, abgesperrte Parkplätze, eine schwarze Limousine mit abgedunkelten Scheiben, möglichst dezent wirkende Sicherheitsleute – mancher mag sich vor Beginn der 1. Stunde am Freitag, dem 17.11., gefragt haben, was an der Schule los sei. Es war der Besuch des amerikanischen Generalkonsuls James (Jim) Herman, kurzfristig organisiert von Ulla Embacher im Rahmen des Schulprojektes „Menschenwürde und Demokratie“ und vermittelt durch das hiesige Deutsch-Amerikanische Institut. Eingeladen waren Lehrer_innen und ausgewählte Schüler_innen der Oberstufe.

Betont locker, im offenen Hemd, ein Vollprofi suchte Herman alsdann sofort den direkten Kontakt zu den Schüler_innen und erklärte zunächst einmal, wie man sich richtig begrüßt. Im Anschluss daran skizzierte er die Aufgaben des amerikanischen Generalkonsulats in Frankfurt – weltweit das größte seiner Art. Herman zufolge bestünde seine Aufgabe darin, Gespräche zu führen und diplomatische Hilfe in der ganzen Welt zu geben. Provozierend war nun Hermans erste Frage: Was ist das Beste an Trump, „has he done anything good?“ Die Antwort des Generalkonsuls: Trump werfe Fragen auf und stelle lieb gewonnene Denkmuster in Frage. Dies betreffe hauptsächlich drei Problemkreise: Erstens sei nun vielen klar, dass Demokratie eben nicht selbstverständlich ist, zweitens sei die Vorstellung einer kontinuierlichen Entwicklung zum Besseren hin nicht mehr tragfähig, und drittens seien wir gezwungen, exakter über Vor- und Nachteile der Globalisierung nachzudenken. undefinedWeiterlesen...

Sieger in der WK2 bei den saarländischen Schulschachmeisterschaften

In diesem Jahr fand am 24.11. wieder die SAARLÄNDISCHE SCHULSCHACH POKAL MEISTERSCHAFT in Kirkel statt. Es traten Mannschaften von Schulen aus dem ganzen Saarland mit jeweils vier Schachspielern an. Auch dieses Jahr nahmen wir vom OHG in der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2001 und jünger) teil. Unsere Mannschaft bestand aus Meikel JENNER, Kevin ZHA, Yukai ZHAO und Julian SCHIMKE. Es traten sieben Mannschaften neben uns in der Wettkampfklasse II und in der Wettkampfklasse I (Jahrgang 1999 und jünger), welche zusammen spielten wegen ungenügender Teilnehmerzahl. Da wir alle vier auch im Schachverein spielen, gab es kaum Konkurrenz. Nur eine Mannschaftgalt als gefährlich, nämlich die des Gymnasiums Johanneum 1 (Homburg), da diese alle auch Vereinsspieler sind. Aber da sie in der ersten Runde „unentschieden“ gespielt haben, konnten wir dies ausnutzen.

Unsere Mannschaft spielte auch gegen sie „unentschieden“, gewannen aber alle anderen Spiele,weshalb es für den „1. Platz“ reichte. Als Preis gab es einen Pokal für die Schule, Urkunden für alle von uns, sowie den Titel „SAARLÄNDISCHER SCHULSCHACH POKAL MEISTER WK II 2017“

Kevin Zha

Herzlichen Glückwunsch !

Bericht zum Schulfest und zu den Projekttagen

Am 21. Oktober 2017 feierte die Schulgemeinschaft des Otto-Hahn-Gymnasiums in Saarbrücken im Rahmen eines Schulfestes den Abschluss der dreitätigen Projekttage mit dem Thema „Demokratie und Menschenrechte“.

Zuvor hatten sich alle Schülerinnen und Schüler eines von über 30 Projekten zum Thema ausgewählt. In diesen beschäftigten sie sich anstelle des normalen Schulunterrichts z. B. mit Kinderrechten und Kinderarbeit, der Pressefreiheit, dem Rassismus in den USA oder auch der Arbeit und den Parteien des saarländischen Landtags. Weitere Projekte machten darüber hinaus auf die Probleme der Zerstörung der Umwelt aufmerksam. Die Menschen sollten beispielsweise in Zukunft darüber nachdenken, ob Kleider oder Handys recycelt werden sollten.

Doch auch sportliche Aktivitäten durften nicht fehlen, weil man beim Sport lernt fair miteinander umzugehen. Daher war einer der Hauptanziehungspunkte am Schulfest das Fair-Play-Fußballturnier.  Aber ebenso gut waren die beiden Konzerte besucht, die passend zum Thema Menschenrechte gestaltet waren. Eine Schnitzeljagd führte die Gäste, Eltern, Großeltern und Geschwister durch die offenen Klassenräume, in denen die Gruppen ihre vielfältigen und sehenswerten Projektergebnisse präsentierten.

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