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Siemens Schülerwettbewerb 2009 - Nationalfinale


"Mein Partner Raphael Schütz und ich haben uns im Rahmen des Siemens Schülerwettbewerbs 2009 unter dem Motto 'Auf H2Ochtouren forschen' mit der Reversiblen Anlagerung von Wasser an Kupfersulfat mit dem Ziel der Wärmespeicherung beschäftigt."
Das war der erste Satz unserer zehnminütigen Präsentation, die wir beim Bundesfinale in München halten mussten. Das Finale überdauerte ein ganzes Wochenende, von Samstag bis Montag und enthielt alles, was zu einem tollen Wochenende gehören muss.

Zunächst mal die Anreise und die Ankunft im Maritim in München. Nach dem häuslichen Einrichten dort und ein ersten Kontaktaufnahme mit den Konkurrenten ging es zum Siemens-Forum, dem wichtigsten Ort für die nächsten 3 Tage. Wir besichtigten die Räume, die für den Wettbewerb von Bedeutung sein würden, unter anderem das Auditorium, in dem die Präsentationen zu halten waren, und den Raum, in dem wir uns nach dem Vortrag den Fragen der Jury zu stellen hatten. Am Abend dann ein gemeinsames Abendessen im Forum. Dort wurde nach dem Essen die Startreihenfolge ausgelost . Wir sollten die ersten nach dem Mittagessen sein. Keine perfekte Ausgangssituation, aber auch keine schlechte. Wieder im Hotel angekommen folgte dann der letzte Schliff an unserer Präsentation und die Generalprobe vor Gewinnern des letzten Jahres. Und dann gute Nacht.

Am nächsten Morgen brachte uns der Bus um 9 Uhr zum Forum. Von 10:00 Uhr bis 15:30 wurden dann Vorträge gehalten, und in unmittelbarem Anschluss daran stellten sich die Teilnehmer jeweils den Fragen der Jury. Wie bei einem nationalen Finale nicht anders zu erwarten, hatten die Vorträge sehr hohes Niveau. Beispielsweise ging es um die Gewinnung von Süß- aus Salzwasser, die Energiegewinnung aus Regen oder die Bekämpfung von Ölkatastrophen mit Wolle. Zwischendrin gab es noch ein Mittagessen, doch davon hab ich selber nicht viel nehmen können. Man weiß ja wie aufgeregt man vor einem Vortrag in der Schule ist. Das ist überhaupt absolut nicht vergleichbar mit der Aufregung vor der Präsentation in München. Im Anschluss daran hatten wir dann ein bisschen Freizeit, die manche im Schwimmbad des Hotels oder im Fitnessraum verbrachten, während andere sich einfach nur bei einem Schläfchen von den Strapazen erholt haben.

Am Abend gab es ein feierliches Abendessen im alten Rathaus, bei dem man sich untereinander kennen lernen und sich einfach mit netten und teilweise unglaublich verrückten (positiv verrückten) Menschen unterhalten konnte. Es dauerte bis 23:00 Uhr, bis wir den Raum verlassen hatten. Allein für diesen Abend hat sich die Anreise auf jeden Fall schon gelohnt.

Am nächsten Morgen wurden die Preise verliehen. Nach der Begrüßung und einer kurzen Rede eines Professors von Siemens, wurde dann endlich verkündet, wer Preisträger war, und wer einfach "nur" Gewinner des Regionalfinales bleiben würde. Den dritten Platz belegte das Projekt Trinkwasser für Afrika, das sich mit der physikalischen und biologischen Reinigung von Schmutzwasser mit einfachen Methoden beschäftigte. Auf Platz zwei kam ein Projekt zur Untersuchung der Elektrodialyse, also zur Gewinnung von Süß- aus Salzwasser durch Ionendurchlässige Membranen. Und der erste Preis ging an zwei Schüler, die eine Matte zur kabellosen Ableitung der Herzfrequenz entwickelt haben um plötzlichen Kindstod vorzubeugen. Nach Standing Ovations für die in meinen Augen höchstverdienten Sieger wurden noch einmal alle Teilnehmer nach vorne gerufen und geehrt, woraufhin der Tag dann einfach dem freien Lauf überlassen wurde. Man konnte sich noch mit anderen Teilnehmern, Juroren, Lehrern oder Siemens-Angestellten unterhalten, Ideen und Erfahrungen austauschen.

Alles in allem hat es sich auf jeden Fall mehr als gelohnt und ich würde es jederzeit wieder tun. Also für alle, die auch bereit wären ein bisschen Freizeit der Wissenschaft zu opfern: Tut es! Es macht erstens unglaublich viel Spaß, man sammelt viele Erfahrungen und lernt tolle Leute kennen. Das ist auch dann einfach schön, wenn man am Ende im Finale nicht auf dem Siegertreppchen steht.

Georg Frenck

Die Forschungsarbeit können Sie hier als pdf-Datei herunterladen!

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