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Exklusiv-Interview mit Dietrich Hahn

Das Interview führten Niklas Johannes, Julia Laudes, Felix Laufer und Jonas Werner (7c)

Am 25. September 2009 wurde Dietrich Hahn in einem feierlichen Festakt zum Ehrenmitglied unseres Schulvereins ernannt.
Dietrich Hahn
Als wir die Nachricht erhielten, dass wir im Rahmen der Projektzeitung Dietrich Hahn interviewen dürfen, waren wir natürlich sehr begeistert und auch aufgeregt. Wir holten Herrn Hahn zum Interview am Hotel Leidinger ab. Er war sehr freundlich und gesprächig bei stets guter Laune. Auf dem Weg zum OHG erzählte er uns, dass ihm Saarbrücken sehr gut gefällt, da es z.B. im Gegensatz zu Berlin sehr übersichtlich sei, solche Städte fände er sympathisch. Auch unser Schulgebäude findet er außergewöhnlich schön. In der Redaktion angekommen, beantwortete er unsere Fragen ausführlich.
Obwohl wir viel von ihm wissen wollten, war er keinen Moment ungehalten oder genervt. Selbst die privaten Fragen beantwortete er wie selbstverständlich. Da Herr Hahn so freundlich zu uns war, verflog auch schnell unsere Nervosität. Während des Interviews waren wir alle sehr neugierig und interessiert an seinen Antworten. Es war uns eine große Ehre, einen ganzen Vormittag in der Gegenwart solch einer Berühmtheit sein zu dürfen und wir bedanken uns sehr herzlich, dass Herr Hahn sich die Zeit für uns genommen hat.

Wann sind Sie wo geboren?
Ich bin am 14.04.1946 in Frankfurt am Main geboren, wo auch der Namensgeber eurer Schule geboren wurde. Dort habe ich die ersten 9 Jahre gelebt, dann zog ich mit meinen Eltern nach Rom, wo ich bis 1960 lebte und zur Schule ging. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich auch ein sehr guter Schüler, vor allem im Fach Deutsch. Nach dem Tod meiner Eltern zog ich wieder nach Deutschland.

Was ist Ihr Beruf?
Das ist eine sehr gute Frage. Studiert habe ich Darstellende Kunst an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Berlin in der Abteilung 9, sie hieß damals Max-Reinhardt-Schule. Sie war womöglich die beste Schauspielschule im deutschsprachigen Raum. Anschließend arbeitete ich jahrelang als Theaterschauspieler in ganz Deutschland.
In den 70er Jahren fing ich dann an, mich für Wissenschaftsgeschichte zu interessieren. Ich las immer wieder viel Unsinn, der über Otto Hahn und Lise Meitner geschrieben wurde. Als einziger Enkel Hahns und Patensohn von Tante Lise habe ich mich über diese schlechte Recherche sehr geärgert. Da entstand in mir das Bedürfnis, mein Wissen über diese zwei Menschen anderen Journalisten weiterzugeben, ebenso authentisches Quellenmaterial wie Briefe und Tagebücher. Auch schrieb ich selbst Bücher und Aufsätze und arbeitete an Fernsehproduktionen über Hahn und Meitner mit. So entstand langsam in mir das Gefühl, dass diese Tätigkeit sinnvoller und wertvoller sei als meine bisher ausgeübte. Daher beendete ich am 6. Januar 1978 meine Tätigkeit als Schauspieler und publiziere seither Bücher und Aufsätze, organisiere Ausstellungen und bin an einer Vielzahl von Projekten beteiligt, die sich mit dem Leben Otto Hahns und seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen befassen. Diese Arbeit führte mich ja auch letztes Jahr zum ersten Mal nach Saarbrücken.

Sind Sie verheiratet?
Das ist eine sehr aktuelle Frage! Ich bin zweimal geschieden, meine letzte Ehe liegt schon viele Jahre zurück. Kinder habe ich keine. Aber ich kann euch etwas verraten: Ich habe mich am 7. September verlobt und werde nächstes Jahr heiraten. Es besteht also nun die Chance, dass doch noch ein Urenkel von Otto Hahn das Licht der Welt erblicken wird.

Setzen Sie sich für bedürftige Kinder ein?
Ich bin seit vielen Jahren Mitglied bei Plan International und ich habe seit etwa zehn Jahren zwei indische Patenkinder, Mädchen, die ich unterstütze. In vielen Ländern der Dritten Welt bleiben Mädchen Analphabetinnen, weil ihre Familien der Meinung sind, es sei unnötig, dass sie etwas lernen. Plan International setzt sich für die Ausbildung dieser Mädchen gezielt ein. Zudem unterstütze ich eine junge 12jährige Russin in St. Petersburg, die über ein außergewöhnliches zeichnerisches Talent verfügt. Mittlerweile hat sie schon zahlreiche Ausstellungen gemacht. Sie und ihre Mutter kommen aus sehr armen Verhältnissen und lebten mit vielen Menschen auf engstem Raum. Durch eine eigene Wohnung konnte nun die Lebensqualität verbessert und ihrer Kreativität ein angemessenes Umfeld gegeben werden.

Welche Hobbies betreiben Sie?
Ich bin kein Briefmarkensammler oder so etwas. Aber ich reise sehr gern, weil ich an fremden Kulturen, Religionen und an Menschen in vielen Ländern interessiert bin. Außerdem liebe ich alles, was mit Wasser zu tun hat. Toll finde ich zum Beispiel den Hamburger Hafen und die Schiffe dort. Besonders beeidruckend ist die Queen Mary 2, die dort manchmal anlegt. Und ich schwimme auch sehr gern. Bücher mag ich natürlich auch. Und im Internet bewege ich mich immer häufiger. Ich bekomme sehr viele Emails und die müssen natürlich beantwortet werden.

Haben Sie ein Vorbild?
Albert Schweitzer ist seit meiner Kindheit eines meiner größten Vorbilder. Ich bin sehr stolz, dass ich von ihm eine eigenhändig unterzeichnete Postkarte habe. Er schickte sie mir wohl, weil er von meinem Großvater wusste, dass ich einer seiner größten Verehrer war.
Auch bewundere ich sehr den Dalai Lama, mit dem ich schon einen Schiffsausflug bei Starnberg gemacht habe. Er ist wie ich Vegetarier und wir haben an Bord sehr gut zusammen indisch gegessen.
Und ich bin ein sehr großer Verehrer von dem vielleicht bedeutendsten Philosophen seit Immanuel Kant: Karl Raimund Popper. Er bekam übrigens als vierter Preisträger die Otto-Hahn-Friedensmedaille verliehen. Er war ein wunderbarer Mensch, den ich mehrmals treffen durfte. Seine Texte sind eingängig und klar, nicht selbstverständlich bei einem Philosophen.
Und natürlich ist mein Großvater mein Vorbild. Es wäre eine wunderbare Begegnung geworden, wenn sich Schweitzer, der Dalai Lama, Popper und Hahn getroffen hätten.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Ihren Mitmenschen und Freunden am meisten?
Das ist eine sehr wichtige Frage, die ich aber schnell beantworten kann: Menschlichkeit, Einfachheit, Schlichtheit, Echtheit. Man sollte so sein, wie man wirklich ist, und seinen Mitmenschen nichts vorspielen, also aufrichtig und authentisch sein. Dann macht man, wie ich finde, wenig falsch im Leben und belügt seine Mitmenschen nicht. Das ist mir das Wichtigste überhaupt.

Welche Ziele haben Sie sich noch gesetzt?
Ich werde so weitermachen wie in den letzten Jahren. Ich werde also Vorträge halten und Bücher publizieren. Auch werde ich mich weiterhin bei Plan International einsetzen, ebenso bei Greenpeace und dem WWF. Tierschutz und verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt liegt mir nämlich sehr am Herzen.
Nach meiner Hochzeit werde ich in Thailand leben. Welche Aufgaben mich dort erwarten werden, weiß ich noch nicht. Eins steht aber fest: So lange ich geistig und körperlich fit bin, werde ich meine Arbeit machen, meiner Berufung nachkommen. Eine Pensionierung ab einem bestimmten Alter kommt nicht in Frage. Ich freue mich auf die Dinge, die da noch kommen werden. Mein Interesse an den Menschen ist ungebrochen.

Wie würden Sie Ihren Großvater in drei Wörtern beschreiben?
Liebenswert, zuverlässig, vertrauenswürdig. Ich habe kaum jemanden getroffen, der diese wesentlichen Charaktermerkmale so ausgefüllt hat wie er. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse verblassen für mich daneben.

Welche Bedeutung hatte Ihr Großvater für Sie?
Als Kind und Heranwachsender war er für mich nur der Opa, dass er eine wichtige historische Figur war, war mir nicht klar. Das änderte sich, als ich 14 Jahre war und er nach dem Tod meiner Eltern mein Vormund wurde. Wir sahen uns nun häufiger und verbrachten die Sommer immer zusammen am Tegernsee. Da merkte ich so langsam, welche besondere Popularität meinem Opa zukam und dass er ein wissenschaftlich und politisch wichtiger Mann war. Ich bereue es heute, dass ich ihm nicht mehr Fragen gestellt habe, dass wir so oft einfach nur über banale Dinge sprachen. Ich habe es verpasst, ihm intellektuell näher zu kommen.

War Ihr Großvater eher ein Familienmensch oder ein Arbeitsmensch?
Für diese Frage bin ich euch besonders dankbar. Er war ein reiner Familienmensch! Seine Frau und sein Sohn waren ihm wichtiger als alles andere. Auch der Kontakt zum Rest der Familie war stets ganz besonders herzlich und innig. So etwas habe ich bei anderen Familien nie erlebt. Ich glaube, er hätte auf alles verzichtet, auf seine historische Bedeutung, auf seine Entdeckungen, auf seine unzähligen Preise und Auszeichnungen, wenn er mit diesem Verzicht den Unfalltod seines einzigen Sohnes und seiner Schwiegertochter, meinen Eltern, hätte rückgängig machen können.
Natürlich war er auch ein ausgezeichneter Wissenschaftler, aber auf Karriere war er nie bedacht. Er hat immer den Kontakt zu Menschen gesucht, auch zu Nichtakademikern, baute nie eine Distanz zu einfacheren Menschen auf, wie es Wissenschaftler ja nicht selten tun. Und Menschen, die seine Liebenswürdigkeit erfahren durften, schwärmen heute noch von ihm.

Verraten Sie uns ein schönes Erlebnis aus Ihrer Kindheit mit Ihrem Großvater?
Da gibt es viele, ich versuche, etwas sehr Typisches zu erzählen. Wir waren nach einer langen Wanderung im Tegernseer Hofbräuhaus eingekehrt. Laufen und Bergsteigen waren seine Leidenschaften. Nach einiger Zeit kam ein Schuljunge von etwa 15 Jahren an unseren Tisch und fragte meinen Großvater höflich, ob er vielleicht ein Bruder von Professor Hahn sei. Da musste mein Großvater natürlich sehr lachen und rief laut: "Jetzt halten die mich schon für meinen eigenen Bruder!" Der Junge entschuldigte sich vielmals und ging ehrfurchtsvoll zurück an seinen Tisch.
Nach fünf Minuten kamen drei Schüler einer Schulklasse aus Nordrhein-Westfalen, die am Nachbartisch saßen, und baten um ein Autogramm. Otto Hahn notierte auf Bierdeckeln zusätzlich noch persönliche Widmungen, womit sie nicht zu rechnen gewagt hatten. Die Folge war, dass nach und nach alle 40 Schüler der Gruppe an den Tisch kamen. Mein Großvater hat geduldig und freundlich alle Autogrammwünsche erfüllt, obwohl unser Essen darüber kalt wurde. Das werde ich nie vergessen.

Haben Sie etwas mit Ihrem Großvater gemeinsam?
Eine Sache habe ich von ihm gelernt: Wir lieben die Wahrheit! Wenn Menschen mich nach meinem Beruf fragen, nenne ich mich auch gerne einen "Anwalt der Wahrheit". Seine rigorose Einstellung zur Wahrheit teile ich also mit ihm. Und daher ärgert es mich auch, wie wenig sich Menschen an die Wahrheit halten. Ich finde übrigens nicht, dass ich ihm sehr ähnlich sehe, auch wenn das viele Leute behaupten.

Wie kamen Sie auf die Idee, die Otto-Hahn-Friedensmedaille zu stiften?
Es gab seit 1955 den Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik. Ferner hat die Stadt Frankfurt 1969 den Otto-Hahn-Preis der Stadt Frankfurt gestiftet. Diese beide Preise wurden nun zusammengeführt zu einem Otto-Hahn-Preis, der alle zwei Jahre in der Frankfurter Paulskirche verliehen und mit 50.000 EUR dotiert wird. Auch verleiht die Max-Planck-Gesellschaft einen Otto-Hahn-Preis an junge Wissenschaftler zur Förderung ihrer Karriere.
Ich fand es immer schade, dass nur der Wissenschaftler Otto Hahn durch solche Preise gewürdigt wurde, denn in den 50er und 60er Jahren war er ja eine Art Galionsfigur der Friedensbewegung. Frieden, Toleranz und Völkerverständigung lagen ihm in besonderer Weise am Herzen. Unter Hiroshima und Nagasaki litt er furchtbar, weil er sich mitverantwortlich fühlte. Und er hat den Amerikanern nie verziehen, dass sie seine Entdeckung auf diese fürchterliche und sinnlose Weise missbraucht haben. Er hielt es für ein Verbrechen.
So habe ich mir überlegt, zum 50. Jahrestag der Entdeckung der Kernspaltung am 17.12.1988 ein Zeichen zu setzen. Ich überlegte, was mein Großvater wohl besonders schätzen würde und dann kam ich auf den Gedanken, eine Medaille seines Namens für besondere Verdienste um Frieden und Völkerverständigung zu stiften. Sie wird nun alle zwei Jahre verliehen und ich denke, mein Großvater wäre damit zufrieden, würde mir auf die Schulter klopfen und sagen: "Na, mein Lieber, das haste eigentlich ganz gut gemacht!"

Wer wählt aus, wer die Medaille bekommt und nach welchen Kriterien werden die Preisträger ausgewählt?
Wir haben ein Kuratorium, dem verschiedene Damen und Herren angehören, zum Teil sehr bekannte Leute, etwa Rita Süßmuth, Gesine Schwan, Sabine Christiansen und Klaus Wowereit. Ich war übrigens nicht von Anfang an in dem Kuratorium, ich hielt das nicht für richtig. Ich ließ mich aber später überzeugen, dass ich aus meine Erfahrung heraus sinnvolle Vorschläge machen kann. Alle Mitglieder von der Gesellschaft der Vereinten Nationen dürfen auch Vorschläge machen. Diese werden diskutiert und auf einen harten Kern eingegrenzt, dann wird abgestimmt, meist einstimmig. Ein halbes Jahr später, immer am 17. Dezember, wird dann der Preis verliehen. Letztes Jahr ging der Preis an den Theologen Hans Küng.

Gab es einen Preisträger, der ihnen besonders gut gefallen hat?
Eigentlich gefielen mir alle, auch wenn ich nicht alle vorgeschlagen habe. Aber Hans Küng und Simon Wiesenthal waren u. a. meine Vorschläge. Aber auch mit Popper war ich zum Beispiel sehr einverstanden, zu ihm habe ich mich ja schon im Interview geäußert. Ebenso fand Mohammed Ali meine große Zustimmung.

Was verbindet Sie mit unserer Schule?
Seit ich vor einem Jahr das erste Mal hier gewesen bin, natürlich eine ganze Menge. Bis vor einigen Jahren hatte ich zu Otto-Hahn-Gymnasien kein innere Beziehung, weil ich nie eines besucht hatte. Aber durch die Lesungen und Vorträge hat sich dies geändert. Und es ist mir natürlich eine große Freude, das Interesse der Schüler und Lehrer an Otto Hahns Leben und Werken zu spüren.
Zu Saarbrücken habe eine besondere Beziehung, weil ich seit über einem Jahr mit Gerd und Karin (Anmerkung der Redaktion: Hr. Dr. Brosowski, Fr. Staab) befreundet bin. Dass ich mich hier so wohl fühlen würde, hätte ich auch nicht gedacht, ich kannte Saarbrücken vorher ja gar nicht. Inzwischen ist Saarbrücken ein fester Bestandteil meiner Fantasie und ich werde in den nächsten Jahren sicherlich meiner zukünftigen Frau eure Stadt zeigen.

Sie werden heute zum Ehrenmitglied unseres Schulvereins ernannt. Welche Bedeutung hat das für Sie?
Ich war überrascht und bewegt, bin sehr dankbar und empfinde es als persönliche Auszeichnung. Es ist übrigens das zweite Mal, dass ich zu einem Ehrenmitglied ernannt werde. Nur diesmal erstmals in einer Feier. Die erste Urkunde kam per Post aus Kuala Lumpur/Malaysia. Dort bin ich nun Ehrenmitglied des Malaysischen Kricketclubs. Das ist sehr witzig, denn ich beherrsche die Regeln gar nicht. Das Ganze kam so: Ich unterhielt mich während eines Flugs mehrere Stunden mit dem Clubpräsidenten und einige Woche später bekam ich dann Post.
Das heute ist natürlich etwas ganz Anderes, ich bin sehr dankbar und es wird mich in ganz besonderer Weise mit eurer Schule verbinden.

Was würden Sie als Ihr Lebensmotto bezeichnen?
Da gibt es natürlich verschiedene, aber ein ganz wichtiges ist, dazu beizutragen, dass unsere Welt eine Zukunft hat. Das schließt einen verantwortungsvollen Umgang mit Menschen, Tieren und der Natur ein. Leider gibt es zuviel Egoismus und machtpolitische Interessen. Wir sind alle aufgerufen, etwas gegen diese fatale Entwicklung zu unternehmen. Aber - und da spreche ich ganz im Sinne von Karl Popper - Optimismus ist Pflicht! Wir sollten also nicht nur die Defekte unserer Welt zitieren, sondern überlegen, was wir dazu beitragen können, dass die Situation sich verbessert. Und als Tierfreund und Vegetarier schließe ich natürlich in ganz besonderer Weise unser Tiere ein! Wenn ich immer wieder lese, dass Norwegen, Island und Japan die Wale umbringen um sinnloser Produkte willen, dann läuft mir ein kalter Schauder den Rücken runter. Ich verstehe die Regierungen nicht, die dort nicht energischer einschreiten.

Va bene! Ich danke euch für das Interview!
Dietrich Hahn (von li. nach re.: Jonas Werner, Felix Laufer, Dietrich Hahn, Niklas Johannes, Annika Winckel, Julia Laudes)




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